Weihnachten 2010
Weihnachten 2010
| Liebe Mitarbeitende in der evangelischen Jugendarbeit, vier lange Wochen Adventszeit sind es in diesem Jahr und trotzdem hat man kurz vor Weihnachten das Gefühl, dass die Zeit wieder nicht reicht, um alles zu erledigen, was man vorher noch erledigt haben wollte; nicht reicht, um dieses Jahr die Geschenke wirklich mal in Ruhe und mit Bedacht auszuwählen statt in letzter Sekunde schnell noch was zu besorgen; nicht reicht, um zur Ruhe zum kommen und sich auch innerlich auf Weihnachten vorzubereiten. Auch bei unserer Adventsaktion auf den Weihnachtsmärkten hatte man den Eindruck, dass die Menschen zu beschäftigt sind, um stehen zu bleiben, um auf die schwierige Situation in Palästina aufmerksam zu werden. War es die vorweihnachtliche Hektik, die sie Abstand nehmen ließ von unserem Stand? War es die Sorge, ins Gespräch verwickelt zu werden, unter Druck zu geraten und sich schließlich verpflichtet zu fühlen, etwas zu kaufen? Oder war es das Gefühl der Resignation, das zu Abwehr führt, wenn man doch „eh nichts machen kann“? Einige begeisterten sich für die Idee, mit dieser Aktion und mit dem Bild von der Krippe im heutigen Bethlehem auch Weihnachten wieder ein Stückchen näher zu kommen: Dem unbequemen Weihnachten, das sich dem Kitsch und der Lieblichkeit entzieht. Dem „Dennoch“ des Weihnachtsfestes, das der Kälte und Gleichgültigkeit die Liebe entgegen setzt. Wir wünschen Euch, dass Ihr Euch anrühren lasst von der Weihnachtsbotschaft und danken Euch allen für Euer Engagement für die evangelische Jugendarbeit. Mit allen guten Wünschen für Euch und neues/ gemeinsames Wahrnehmen, Suchen und Lieben im neuen Jahr, Dieter Hoff & Volker Napiletzki Dekanatsjugendreferenten |
noch kein Stern wird viel erwartet |
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