Jahresprogramm 2011 erschienen

Titel Jahresprogramm 2011März 2011

Jahresprogramm 2011

Liebe Jugendliche, liebe ehrenamtlich und hauptberuflich Mitarbeitende, liebe Freundinnen und Freunde der Evang. Jugend,

vom 1. bis 5. Juni 2011 findet in diesem Jahr der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag in Dresden statt. Er steht unter dem Motto „…da wird auch dein Herz sein“. Neben den vielen Veranstaltungen, den Freizeiten und der Begegnung mit palästinensischen Jugendlichen – dieses Jahr bei uns – wird die Kirchentagsfahrt sicher wieder zu einem der Höhepunkte in diesem Jahr gehören.

dekt-bremenDie Kirchentagslosung steht in der Bergpredigt: Wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Woran hängen wir unser Herz? Wofür schlägt es? Was ist uns wichtig im Leben? Wonach richten wir uns bei unseren Entscheidungen und in unserem Handeln?
Befragt man die 16. Shell-Jugendstudie danach, was Jugendlichen im Leben wichtig ist, erfährt man, der Spaßgesellschaft zum Trotz, dass Jugendlichen neben dem persönlichen Erfolg vor allem die Familie und Freunde wichtig sind. Aber auch soziales Engagement, Umweltbewusstsein und politisches Interesse nehmen wieder zu.
Auch wenn die meisten optimistisch in die Zukunft blicken, nehmen sie doch die drängenden Probleme unserer Welt, wie den Klimawandel und die Folgen der Globalisierung kritisch wahr. Von den befragten Jugendlichen setzen sich 39 Prozent häufig für soziale oder gesellschaftliche Zwecke ein.

Vieles, was in der Studie beschrieben wird, deckt sich mit unseren Erfahrungen: Unser Jugendverband lebt von einer Vielzahl engagierter ehrenamtlicher JugendleiterInnen, die sich in ihrer Freizeit in den Kirchengemeinden und auf Dekanatsebene trotz immer größerer schulischer Anforderungen für Kinder und Jugendliche einsetzen und „Herzensbildung“ im Sinne der Kirchentagslosung betreiben.

Doch wirklich stimmig ist das positive Bild nicht, das die Shell-Studie zeichnet. An vielen Stellen wird deutlich, dass es neben den optimistischen und engagierten Jugendlichen auch immer mehr gibt, die aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Bildungschancen benachteiligt sind und ohne Zukunftsperspektiven zu den Verlierern unseres gesellschaftlichen Wandels gehören werden: Die soziale Kluft wird größer.
Dem wollen wir etwas entgegen setzen und unsere Angebote entsprechend ausrichten! Wir wollen noch deutlicher herausstellen, dass unsere Angebote offen sind für alle Kinder und Jugendlichen. Jeder ist willkommen, so wie er ist. Einen kleinen Teil tragen wir mit unserem „Spendenprojekt Freizeitenplätze“ und den „Sozialcardpreisen“ schon bei.

Auf ein beherztes Neues!

Stefan Mehrer
Vorsitzender der Dekanatsjugendkammer

Doris Wild
Dekanatsjugendpfarrerin

Dieter Hoff
Dekanatsjugendreferent

Volker Napiletzki
Dekanatsjugendreferent