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Robert Knollmann

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Kirchengemeinde Miesbach
aktiv in der Zeit von 2006 bis 2015

Tja jetzt ists soweit, 18 Jahre und 8 davon durfte ich mit dir verbringen!
Mal abgesehen von dem extensiven Karl May Konsum hast du mich auch schon von Kindesbeinen an geprägt. Vielleicht noch nicht in Form der Dekanatsjugend aber in der Kirchengemeinde und Kinderfreizeiten (Da hängt sogar noch ein Foto irgendwo im Gemeindehaus Miesbach - mit Löwenfliespulli!!). Nach der Konfirmation (oder schon mit ihr?) begann ich mich zum ersten Mal wirklich bewusst mit dir, der evangelischen Jugend, zu identifizieren - davor war es eher ein protestantisches Revoluzzertum gegenüber der katholischen Mehrheit in der Schule *hust* ;-).
Danach gings dann ganz ganz schnell:
Grundkurs, Konfetzival mitleiten (erster Kommentar beim Reinkommen: "Tuts des Essen bloß weg!!"), Konvent, Dekanatsjugendkammer. 

Was für Erinnerungen bleiben da hängen? Viel zu viele um sie alle aufzuzählen... Aber ich erinnere mich gerne immer wieder an die verschiedensten Momente zurück, manchmal sind das auch so plötzliche Flashbacks wie - aufm Grundkurs mit der Küche gewettet mehr essen zu können, als sie kochen - total chaotisches TN-Geschiebe beim Konfetzival - die verrücktesten Teamerabende - viele Freizeiten - eine Audienz beim Papst für Dieter und Volker - unzählige Kammersitzungen - Spezi. 
Ach ja der Spezi... du trägst daran Schuld, dass ich zum Spezi fast schon ein Suchtverhältnis habe, aber ich habe es gerne!
Ich habe mich in der Zeit als Kammermitglied und -vorsitz immer mehr mit dir identifiziert - die selig Tshirts sind fast alle schon durchlöchert, weil ich sie so oft trage - interessant wie man mit denen in der Uni dann schon zum Unikum wird! 
Harch, je mehr ich schreibe um so mehr gehst du mir schon wieder ab! Die Zeit nach dem diesjährigen Frühjahrskonvent war absolut seltsam. Ich habe mich gefühlt wie ein Rentner, der mit der ganzen freien Zeit nichts anzufangen weiß. 
Kurzum, du und die Menschen der EJ habt mich zum Großteil zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Dafür danke ich dir von Herzen! Für all die Erfahrungen, Freundschaften, Liebe, Streit, Vertrauen, Trauer aber auch Geborgenheit möchte ich dir danken!! Du hast mich meine ganze Kindheit und Jugend begleitet und geprägt, ich habe viel viel Zeit mit dir verbracht und auch wenn mich der Engelsflügel immer an dich erinnern wird - du fehlst mir!!! Du warst immer eine zweite Heimat für mich. 
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für die Zukunft, dass du wilde Zeiten überstehst, den Jugendlichen weiterhin schöne, erinnerungswürdige Momente schenkst, du für sie da sein kannst und vor allem Ihnen eine Heimat bieten kannst, in der sie ihre Persönlichkeit entfalten und bilden können.
Und jetzt? Ja jetzt hab ich mit ein paar Leuten deine Feier angezettelt und kann selbst nicht kommen! Ich schäme mich fast schon! Aber die Bergwacht will mich an den beiden Tagen prüfen. Da komm ich leider ned rum. Ich hoffe ich komme mal so wieder vorbei auf ein Spezi - oder zwei :-)
Ein Hoch auf dich, ein Hoch auf deine Menschen und ein Hoch auf Dieter und Volker, die dich schon so lange begleiten! :-)
Also lasst es krachen und macht ein Spezi für mich mit auf ;-)
Alina Rother