Ein Turm. Aus dem Mittelalter.


Erinnert im ersten Moment ein bisschen an Rapunzel. Die war in solch einem hohen Turm eingesperrt.

In den letzten Wochen und – auch wenn es mittlerweile wieder Lockerungen gibt – wohl auch noch in den nächsten haben sich viele von uns eingesperrt gefühlt. Eben wie Rapunzel in ihrem Turm.

Man konnte zwar aus dem Fenster schauen und sehen, was dort es draußen alles gibt, und im Gegensatz zu Rapunzel konnten wir uns alleine draußen bewegen, aber viel passiert ist deswegen trotzdem nicht.

Wenn man jetzt den Efeu sieht, der langsam an dem Turm entlang wächst, kann einem noch ein Märchen in den Sinn kommen.

Dornröschen. Die selig in ihrer Burg schläft und darauf wartet, wach geküsst zu werden, während die Rosen sich immer dichter um das Schloss ranken.

Auch wir stecken gewissermaßen gerade in einem Dornröschenschlaf und warten darauf, dass wieder etwas weiter geht. Dass unsere Gesellschaft wieder zum Leben erwacht. Auf den Straßen ist zwar schon wieder mehr los als noch vor ein paar Wochen, aber so ganz ist das Leben noch nicht zurückgekehrt.

Schlafen wir also noch ein bisschen weiter und fühlen uns dabei hoffentlich nicht allzu sehr eingesperrt. Und verlieren wir nur die Hoffnung nicht.

Denn der Prinz, der uns wach küsst und wieder zum Leben erweckt kommt bestimmt. Und bald.

Einen schönen Sonntag und bleibt’s gesund!

Lg Jakob

 

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