Dass wir als Evangelische Jugend im Zuge der Corona-Pandemie den Konvent absagen müssen, daran führt leider kein Weg vorbei. Und auch die Kammer wird sich zunächst nicht mehr persönlich zu den Sitzungen treffen können.

Das bedeutet aber nicht, dass wir untätig zuhause sitzen müssen!

In vielen Teilen Deutschlands bilden sich momentan Gruppen und Angebote, Nachbarschaftshilfen erfahren Zulauf und gerade jetzt können wir in der Gesellschaft zeigen, was Solidarität bedeutet. 

Wir möchten ganz entschieden dazu aufrufen, sich genau jetzt zu engagieren – im Rahmen eurer Möglichkeiten!

Natürlich ist es nicht ganz einfach mit der „sozialen Isolation“, es gibt berechtigte Bedenken, mehr als unbedingt notwendig auf die Straße zu gehen, aber wir sind uns sicher, dass es für all diese Dinge Lösungen geben kann.

Also informiert euch, wo es in eurer Nähe, in eurer Kirchengemeinde, in den sozialen Einrichtungen Angebote gibt, sich ehrenamtlich zu engagieren. Das können die einfachsten Dinge sein, für Menschen, die zu den sog. Risikogruppen gehören, einkaufen, mit Hunden Gassi gehen, Verwaltungsangelegenheiten erledigen, Babysitten, und und und… Wir können jetzt zeigen, wofür wir einstehen wollen in dieser Gesellschaft!

Abseits davon, nehmt die Warnungen bitte ernst und vermeidet unnötige soziale Kontakte! Auch wenn wir als junge Menschen nicht unbedingt betroffen sind von den Auswirkungen, können wir zur Verlangsamung der Infektionen beitragen, indem wir zuhause beleiben, wenn es eben nicht unbedingt sein muss (wie eben die ehrenamtliche Hilfe).

Jakob Voß

Stellv. Vorsitzender der
Dekanatsjugendkammer

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